KOMA medien: eLearning blog

PM: MMB Learning Delphi 2010 veröffentlicht

Social Networks werden immer häufiger auch zum Lernen genutzt. Oft dienen sie als Ergänzung zu Blended-Learning-Angeboten, die nach wie vor die größte Bedeutung für die betriebliche Weiterbildung haben. Das ist eines der Ergebnisse der jährlichen Expertenbefragung „MMB Learning Delphi“, die vom MMB-Institut im Frühjahr 2010 bereits zum fünften Mal durchgeführt wurde.

Die Pressemitteilung:

Social Networks werden immer häufiger auch zum Lernen genutzt. Oft dienen sie als Ergänzung zu Blended-Learning-Angeboten, die nach wie vor die größte Bedeutung für die betriebliche Weiterbildung haben. Das ist eines der Ergebnisse der jährlichen Expertenbefragung „MMB Learning Delphi“, die vom MMB-Institut im Frühjahr 2010 bereits zum fünften Mal durchgeführt wurde.
In diesem Jahr haben sich insgesamt 65 Expertinnen und Experten an der Online-Befragung beteiligt – ein neuer Teilnehmerrekord. Zu den Befragten gehören E-Learning-Dienstleister, Forscher und Berater genauso wie Vertreter von öffentlichen Einrichtungen und Medien. In diesem Jahr waren zudem mehr E-Learning-Anwenderunternehmen vertreten. Zum mittlerweile fünften Mal schätzten die Teilnehmer ein, wie der Stand der betrieblichen Weiterbildung und des digitalen Lernens heute ist – und wie die Entwicklung in drei Jahren aussehen wird.

Ein zentrales Ergebnis der Experteneinschätzung: Unternehmen setzen auch weiterhin auf traditionelle und „gemischte“ E-Learning-Formen, vor allem Blended Learning. Hinzu kommen aber mehr und mehr Social Media-Elemente, wie Lerner Communities oder Social Networks allgemein. Dass sich Micro Blogging-Dienste wie „Twitter“ auch zur betrieblichen Weiterbildung eignen, das glauben nach wie vor nur wenige Experten.

Darüber hinaus macht die Befragung eines deutlich: Unternehmen scheinen sich von „offenen“ Lernsystemen abzuwenden, die für alle Internet-Nutzer zugänglich sind. Stattdessen bevorzugen sie eher unternehmensinterne Lösungen wie Unternehmenswikis und interne Fachforen.

Die Experten wurden auch wieder gebeten, spontan E-Learning-Trends ohne Vorgabe zu nennen. Am häufigsten wurden die Trends „Mobile Learning“ (Platz 1) und „Rapid Learning“ (Platz 2) geäußert. Auch bei dieser Frage stuften die Befragten die traditionelle Mischform „Blended Learning“ hoch ein – dieser Lerntrend wurde am dritthäufigsten angegeben.

Bei der Bewertung von Weiterbildungsszenarien gehen die Befragten davon aus, dass „Mikro-Learning“, also die Nutzung kleinster Lernmodule zur Problemlösung am Arbeitsplatz, in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen wird. Und knapp drei Viertel der Befragten schätzen, dass „Software as a Service“, also die Nutzung von Software auf einem fremden Server via Internet, für die Bereitstellung von E-Learning-Angeboten künftig eine zentrale Bedeutung haben wird.

Mittlerweile zum festen Fragenkatalog gehört die Frage nach den Zielgruppen für E-Learning. Auf Platz eins der Top-Zielgruppen für die E-Learning-Wirtschaft liegen nach wie vor Großunternehmen. Allerdings holen Kleine und
Mittlere Unternehmen stark auf – 2009 noch auf Platz vier, belegen Sie in diesem Jahr den zweiten Platz der Top-Zielgruppen.

Unter den E-Learning-Zielgruppen innerhalb der Unternehmensbelegschaft stehen – exakt wie im vergangenen Jahr – wieder junge Mitarbeiter mit Vorbildung, wie „Auszubildende“, „Berufsrückkehrer“ sowie „Sach-“ und „Facharbeiter“, ganz vorne. Weniger Experten sehen bei anderen – unter Umständen benachteiligten – Mitarbeitergruppen, wie „Ältere Mitarbeiter“, „Ungelernte Hilfskräfte“ und „Mitarbeiter mit Migrationshintergrund“, eine Zielgruppe für das betriebliche E-Learning. Auch „Führungskräfte“ gehören nicht zu den bevorzugten Adressaten für E-Learning.

Erstmals wurden die Teilnehmer nach ihrer Einschätzung zu konkreten ELearning-Veranstaltungen gefragt. Die „LEARNTEC“ und die „Zukunft Personal“ sind nach Meinung der Befragten die Formate, die auch in Zukunft das größte Potenzial für das Branchenmarketing besitzen. Die „CeBIT“ als ELearning-Forum liegt hingegen weit abgeschlagen – fast zwei Drittel der Befragten sehen hier zukünftig nur noch geringes Potenzial.

Die ausführlichen Ergebnisse der diesjährigen Studie „MMB Learning Delphi“ sind als „MMB-Trendmonitor II/2010“ veröffentlicht worden, der auf unserer Website als Download zur Verfügung steht: www.mmb-institut.de

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E-Learning-Tag an der TU Berlin

Ein wenig Werbung – auch in eigener Sache:

E-Learning-Tag an der TU Berlin

Am 28. September veranstaltet die TU Berlin den zweiten E-Learning-Tag. Im Mittelpunkt stehen die Vorstellung erfolgreicher Praxisbeispiele und der Erfahrungsaustausch zum Einsatz von E-Learning. Ergänzt wird das Programm durch zwei eingeladene Vorträge zu Trends im E-Learning an Hochschulen und zu rechtlichen Fragen beim E-Learning im Hochschulbereich.

Außerdem wird die Gelegenheit geboten, sich über die Möglichkeiten von E-Learning an der TU Berlin zu informieren und durch Mitarbeiter der tubIT, des MuLF und des Online-Lehre-Teams beraten zu lassen.

Ort: Raum H 2036, Hauptgebäude der TU Berlin, Str. des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Zeit: 28. September 2010, 09:30-18:30 Uhr

Eigene Posterpräsentationen sind erwünscht und die Einreichung des gedruckten Posters bis zum 23.09.2010 möglich. Die Veranstaltung ist öffentlich und die Teilnahme kostenlos.

Weitere Informationen und Anmeldung in Kürze unter: www.zewk.tu-berlin.de/?id=86437

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Game Based Learning in klarem Deutsch

Nach dem Vorbild der großartigen Commoncraft-Reihe »[…] in Plain English« gibt es nun auch eine deutsche Adaption der Universität Duisburg-Essen, die sich im folgenden mit dem Thema Game Based Learning befasst.

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Irrsinn Bildungsföderalismus – ein Kommentar von Oliver Trenkamp auf Spiegel Online

So ist die Bildungsrepublik zu einem Basar geworden, auf dem es zu bizarren Szenen kommt. Es wird getrickst, geschachert und geblufft, um an Hochschulen und Schulen überhaupt noch etwas zu bewegen. Dieser Basar ist kaum noch zu überblicken, er braucht dringend neue Regeln. Das zeigt sich gerade jetzt. In dieser Woche, kurz vor den Parlamentsferien, hat der Schlussverkauf begonnen.

Ein wunderbar treffender Kommentar von Oliver Trenkamp auf Spiegel Online zur aktuellen Bildungsdebatte des Bundes.

» Sommerschlussverkauf in der Bildungsrepublik.

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4. Ausgabe des Hamburger eLearning Magazins erschienen

Die nunmehr vierte Ausgabe des eLearning-Magazins der Universität Hamburg ist erschienen. Schwerpunkt des Heftes ist diesmal das Thema »eLearning in den Naturwissenschaften«, zu dem aktuelle eLearning-Szenarien im Bereich der Naturwissenschaften an verschiedenen deutschen Hochschulen beleuchtet und reflektiert werden. Hierbei geben die Bereiche Ökologie, Biochemie, Physik, Genetik, Informatik und Pharmazie profunde Beispiele.

Ein Blick ins Heft:

SEMINARE ANS NETZ DER UNIVERSITÄT HAMBURG

  • Kleinprojektförderung mit großer Wirkung!
  • Blended Learning Ringvorlesung – „Einführung in das Studium der Neueren deutschen Literatur“
  • Blended Learning Projekteinheit – „Geste und Gebärde“ in einem interdisziplinären Seminar
  • „Hamburgische Dramaturgien“ – Ringvorlesung zur Hamburger Theaterlandschaft mit Lecture2Go
  • Seminare ans Netz im MA Studiengang ePedagogy Design
  • Career Center – Bewerbungstraining – etwas anders!

TITELTHEMA eLearning in den Naturwissenschaften

  • Einsatz von eLearning in den Naturwissenschaften
  • Fachkompetenzen zu naturwissenschaftlichen Theorien und Methoden
  • eLearning-Module in der Ökologie
  • BioKemika und MetaSearch – Biochemische Datenbanken und Online-Tools verstehen und anwenden
  • Podcast-Wiki-Physik
  • Klassische Genetik – Peer-Learning mit OLAT
  • Erfahrungen mit einem hybriden Lernarrangement in der Informatik
  • eLearning-Module für SchülerInnen zur Vor- und Nachbereitung des Besuchs eines außerschulischen Lernortes
  • eLearning-Tools zur Unterstützung eines molekularbiologischen Lernkoffers
  • 3D-Scanning im Schülerlabor – Paläoanthropologische Forschungsmethoden zum Anfassen

Darüber hinaus gibt es aktuelle eLearning-Informationen aus den Hamburger Hochschulen.

Das Heft kann wie immer als PDF herunter geladen werden.

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In eigener Sache

Dubrovnik Stadtmauer
Lange Zeit war es recht still in diesen Gemäuern. Dies lag nicht nur daran, dass die Sommermonate und das damit verbundene -loch unaufhaltsam auch bei mir Einzug hält. Nein, ein Projekt meines Hauptjobs an der TU Berlin bog in die Zielgerade ein. Ebenfalls in die heiße Phase ging es in den Projekten e-fit und powerado-plus des IZT, die ein regelmäßiges Bloggen in den Hintergrund rücken ließ. Dem nicht genug unterschrieb ich Ende Juni einen befristeten Arbeitsvertrag an der HWR Berlin, um dort bis Ende des Jahres Medienberatungen und -schulungen durchzuführen.

Doch ich will Sie nicht lange mit Unzulänglichkeiten langweilen. Vielmehr gibt es als kleine Entschädigung ein paar Impressionen eines dazwischengequetschen einwöchigen Dalmatien-Urlaubs von Zadar nach Dubrovnik mit Stopps im Krka Nationalpark, in Sibenik, Split sowie Bol (Brac). Viel Spaß!
DubrovnikNationalpark KrkaAllgemeines

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Die Gewinner des Grimme Online Awards in der Kategorie Wissen und Bildung

Grimme Online AwardEs ist zwar schon wieder über eine Woche her, aber ich will meiner verwehrten Leserschaft zumindest in Sachen Grimme Online Award die Vollständigkeit des Events bieten (hier die Nominierten).

In der hier fokussierten Kategorie »Wissen und Bildung« hat mein heimlicher Favorit, der einen eigenen Blogartikel bekamein Jahr auf dem Bauernhof – den Preis für die Redaktion, Konzept und Gestaltung gewonnen. Die Begründung der Jury:

Den Machern ist es gelungen, die üppige Fülle an Informationen rund um das Leben und Arbeiten auf einem Bauernhof in leicht verständliche Einheiten zu unterteilen, die Kinder weder überfordern noch langweilen: Kurze Filme veranschaulichen einzelne Themen, man kann in Kladden blättern und sich in Bild, Text und Ton über Saat und Ernte, Gemüsesorten oder den Wandel der Technik informieren. […] Die Jury würdigt hier ein Angebot, das das Medium in vorbildlicher Weise für spielerische Wissensvermittlung nutzt, und an dem auch Erwachsene einen Heidenspaß haben.

Darüber hinaus gab es zwei weitere Preisträger aus der gleichen Kategorie, nämlich für beroobi – Erlebe Berufe online! (Begründung der Jury) für die Projektleitung und Redaktion sowie Das Wunder von Leipzig (Begründung der Jury) für die Redaktion und Gestaltung des Angebots.

Alle drei Preisträger haben verdientermaßen gewonnen und lagen auch in meiner persönlichen Gunst weit vorn. An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch den Gewinnern.

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Die Nominierten des Grimme Online Awards der Kategorie »Wissen und Bildung« 2010 kurz vorgestellt

Wo hier schon so eifrig über den Grimme Online Award berichtet wird, ist es natürlich verwerflich, nicht die anderen Nominierten aufzulisten. Dies soll jetzt nachgeholt werden:

Kategorie Wissen und Bildung:

beroobi ist ein Projekt von Schulen ans Netz e.V., welches interessante und zukunftsorientierte Ausbildungsberufe vorstellt. Auf der Plattform kann man sich über künftige Berufe informieren und Eindrücke und Tipps dazu bekommen. Jeder Beruf wird von einem Angestellten in Video-, Text-, Bild- oder Audioform vorgestellt, um von seinem Berufsalltag zu berichten. Außerdem geben Experten aus der Berufsorientierung und Ausbildung auf dem Portal praktische Tipps zur Berufswahl und Ausbildungssuche.

»Das Wunder von Leipzig« ist ein Internetprojekt in Zusammenarbeit von arte.tv und dem Mitteldeutschen Rundfunk. Es thematisiert die friedliche Revolution über einen interaktiven Stadtrundgang durch Leipzig. An den verschiedenen Stationen innerhalb der Stadt kann man die Ereignisse rund um den 9. Oktober 1989 noch einmal erleben; Interviews, Audiokommentare und Texte schmücken das Ganze.

Über das Projekt habe ich hier schon ein paar Worte verloren. Dieses Projekt richtet sich vorrangig an Kinder im Grundschulalter, die virtuell auf einem Bauernhof auf Entdeckungstour gehen können und dabei spielerisch Getreidesorten kennen lernen oder erfahren, was in den vier Mägen einer Kuh geschieht.

Little Berlin befasst sich ebenfalls mit dem Thema »20 Jahre Mauerfall«. Dabei wird das thüringisch-bayerische Dorf Mödlareuth beleuchtet, durch welches bis 1989 der deutsch-deutsche Grenzstreifen verlief. In Interviews erzählen die Bürger des Dorfes nun ihre Geschichte und geben dem Betrachter einen Einblick, wie es war, getrennt zu sein und auch im Jahr 2010 zwei verschiedene Ortsvorwahlen, zwei Postleitzahlen oder zwei Bürgermeister zu haben.

Alexander Görsdorf berichtet aus der Sicht eines Betroffenen über seine Situation als Gehörloser. Humorvoll, spannend und leicht verständlich beschreibt er seinen Alltag mit der Behinderung und gibt dabei Anregungen und Informationen für Betroffene und Angehörige. Aber auch für andere Nutzer ist das Blog interessant, denn sie bekommen hier einen sehr guten Einblick, was es bedeutet, gehörlos zu sein.

In diesem Projekt werden die Orchester und der Chor des WDR auf spielerische Art in Texten, Audios und Videos vorgestellt. Zielgruppe sind hierbei Kinder, die allmählich mit der »ernsten« Musik vertraut gemacht werden sollen.

Die interaktive Soap vermittelt politische Inhalte für junge Erstwähler und will diese aufrufen, sich politisch zu beteiligen. Jede Folge befasst sich mit Punkten aus dem Wahlprogramm der Parteien und schließt mit der Frage ab, welche Partei man wählen würde. So kann man sein Kreuz für eine von fünf Parteien machen und somit gibt es auch fünf Versionen, wie die Geschichte weitergeht.

Die weiteren Nominierten in den Kategorien sind

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