10 Methoden, wie man Twitter als Ergänzung für die Lehre einsetzen kann
Twitter schwimmt ja derzeit auf einer hohen Erfolgswelle. Ein fast jeder besitzt mittlerweile einen Account und twittert seinen Lebensalltag in die Welt hinaus – ob das nun jemanden interessiert oder nicht.
Wer dennoch nicht weiß, was Twitter ist, kann sich dieses – zugegebenermaßen schon etwas ältere – Video anschauen:
Doch wie kann man Twitter bzw. das allgemeiner gefasste Mikroblogging für »sinnvollere« Dinge einsetzen, beispielsweise in der Unterstützung der Lehre? Ich habe mir in einem kurzen Brainstorming darüber ein paar Gedanken gemacht und bin zu folgendem, keinesfalls endgültigem Ergebnis gekommen:
Mikroblogging als
- Statusmeldung für Lerngruppen an Dozenten
- Linksammlung zur Recherche
- kollaborative Brainstormingmethode
- aktueller Hinweisgeber für künftige Veranstaltungen
- Liveberichterstattungen von Konferenzen, Veranstaltungen, Vorlesungen
- virtueller Notizzettel
- Livefeedback für Dozenten, Lehrende (vgl. Twitterwall auf der re:publica)
- Erstellung für Lernpfade
- zeitnahe Benachrichtigung über aktuelle Ereignisse
- Kommentarmöglichkeiten erlauben zeitnahen Dialog
Wie man sieht, sind die Einsatzmöglichkeiten vielseitig, sogar in der Lehre. Da mittlerweile die meisten mobilen Endgeräte einen (günstigen) Internetanschluss besitzen, sind dabei auch im Bereich des mobilen Lernens keine Grenzen gesetzt – man muss sich nur auf 140 Zeichen beschränken…
Herzlich Willkommen auf der eLearning-Plattform von KOMA medien. Es erwartet Sie ein stetig erweitertes Blog mit Themen rund um eLearning und Neue Medien




Erick Tambo
6 Mai, 2008
Ich promoviere gerade an der Fernuni und untersuche wie Afrikaner aus der Diaspora Studenten in Afrika im Rahmen einer Seminar betreuen können. Ausgegangen , dass der mobile Netz in Afrika besser gebaut ist als der www denke ich an den Einsatz von Twitter. Leider ist der Beitrag relativ kurz.
Erick
alex
12 Mai, 2008
hi,
schöner gedankengang, nur leider sieht bei meinem studium die realität ganz anders aus. ich bin schon froh, wenn jeder prof überhaupt eine internetseite besittzt. ist eine hp vorhanden heißt dies nicht, dass man von dort auch nützliches informationen erhält. nur ein sehr geringer prozentsatz an profs kann mit einer guten homepage aufwarten, die dem studierenden hilft und so wie es aussieht, wird sich daran in der zukunft nicht viel ändern.
Markus Kolletzky
13 Mai, 2008
@ Erick Tambo: Dieser Eintrag sollte zunächst ein paar lose Gedanken zu dem Thema sammeln. Vielleicht werde ich in Zukunft diese Gedanken etwas ausführlicher behandeln – die Nachfrage scheint ja vorhanden zu sein.
@ alex: Da muss ich dir 100%ig recht geben. Viele Profs sind »dem neumodischen Zeug« alles andere als aufgeschlossen. Was ich aber feststellen kann ist, dass mittlerweile zumindest die Veranstaltungsfolien bereit gestellt und somit erste Hürden überwunden werden.
Aber schauen wir mal, was die Zukunft bringt – in zahlreichen Hochschulen werden ja schon mit großer Freude LMS zur Lehr-Ergänzung eingesetzt. Wir befinden uns so langsam in einem Umbruch der alten Denkweisen, wo auch die sog. Neuen Medien früher oder später mit Unterstützung angestellter Experten einen Platz in der Lehre finden werden.
Ralf
5 Sep, 2008
@Alex: Ich möchte gerne noch ma dazu einhaken. Ich habe im letzten Semester ein Seminar angeboten und den Teilnehmern Twitter als Kommunikationskanal angeboten. Aus meiner Sicht sind neben vielen Dozenten auch ein Großteil der Studierenden noch nicht bereit für »diesen neumodischen Kram«.
Schauen wir mal was die Zukunft bringt…