Kritische Betrachtung »Neuer Medien«

Eine kritische Betrachtung »neuer Medien« in der Informationsgesellschaft.
Was macht uns so sicher, dass der heutige rege eMail-Austausch und das Produzieren hunderter Powerpoint-Folien tatsächlich das Wissen, Können und damit auch die tatsächliche Produktivität der Menschen bzw. die Effektivität der Information steigern?
Ist es nicht vielmehr so, dass in den meisten Fällen enorm viel Zeit für die »Kommunikation« aufgewendet wird, wo eine kleine Runde im Konferenzraum oder eine kurze Telefonkonferenz die Lösung von Problemen oder die konkreten Aufgaben eines Projektes viel schneller herbeiführen bzw. fixieren würde?
Wie oft sausen zig eMails über Tage oder Wochen hin und her? Wie oft stehen Leute auf den Verteilern, die gar nicht involviert sein müssten? Wie oft gehen wichtige Informationen in der Flut der unwichtigen Texte und Folien unter, weil der einzelne Mitarbeiter der Masse angesichts der eigentlichen Arbeit nicht mehr gewachsen ist?
Wie häufig wird Information massenhaft zentral »bereitgestellt« und anschließend geglaubt, dass diese Information jeden Rezipienten auch inhaltlich erreicht hat?
Wo gibt es heutzutage im großen Feld der »neuen Medien« (Web 2.0, wiki, Blogs, LMS, …) noch wirkungsvolle und individuelle Filtermechanismen, die geeignet sind, die Informationsflut zu begrenzen oder möglicherweise sogar ausufernde Texte auf wesentliche Inhalte zu reduzieren?
Fazit:
Ich glaube, dass in unserer Informationsgesellschaft zwar die Rechner und Server in der Lage sind, unvorstellbare Datenmassen zu verarbeiten und zu archivieren … aber der einzelne Mensch als »Zielplattform« der Informationen erstaunlich deutlich aus dem eigentlichen Fokus der Bemühungen rückt.
Herzlich Willkommen auf der eLearning-Plattform von KOMA medien. Es erwartet Sie ein stetig erweitertes Blog mit Themen rund um eLearning und Neue Medien



