Posts in Category: Menschliches

Auf Tuchfühlung mit Einheimischen

Lesedauer 4 Minuten

Tag 2 in meiner neuen temporären Heimat. Der Jetlag von einer Stunde Zeitunterschied macht mir außerordentlich zu schaffen und so bin ich bereits um 8 Uhr Ortszeit wach. Das linke Auge leicht geöffnet, erspähe ich Sonnenschein über dem Meer. Ich stehe auf, ziehe die Vorhänge leicht zur Seite – und siehe da: Das Meer strahlt mich genauso blau an, wie der wolkenlose Himmel. Davor weiße Häuser und endlich verstehe ich, warum die israelische Flagge weiß-blau ist.

Also raus aus den Federn und den weißen Alabasterkörper in die Sonne legen. Vorher muss noch eine knifflige Entscheidung getroffen werden: Begebe ich mich auf Couch 1, Couch 2, Stuhl am Tisch, Liegestuhl oder Hängekorb? Und welcher Ausblick darf’s sein? Der auf die Skyline, auf den Carmel Market oder doch Meerblick?

In den Straßen von Rom

Lesedauer 2 MinutenDie Glocken von Rom (Achtung, Klick auf eigene Gefahr!) gab es zuhauf, Römerlatschen eher weniger. Doch auch sonst hat Rom einiges auf den Straßen zu bieten. Romanes eunt domus? Romani ite domum! La dolce vita.

Lerchenzungen! Zaunköniglebern! Buchfinkenhirne!

Lesedauer 2 MinutenJa, was soll man groß zum Kolosseum schreiben — steht ja eh schon alles in der Wikipedia drin. Erstaunt hat mich neben seiner Größe vor allem, in welchem Umfeld das Wahrzeichen steht. Denn im Grunde ist es nur die Insel innerhalb eines großen Halbkreisverkehrs. Fast zumindest. Und ich habe die ganze Zeit an Leben des Brian denken müssen. Lerchenzungen! Zaunköniglebern! Buchfinkenhirne!

Rund um das Trajansforum

Lesedauer 2 MinutenShopping-Malls sind aus den heutigen Innenstädten nicht mehr wegzudenken. Dachten sich wohl auch die Römer vor 2000 Jahren, die bekanntlich ihrer Zeit voraus waren und legten los. Eine der größten wurde in 1A-Lage in Citynähe aus dem Boden gestampft und es ist davon auszugehen, dass dies ohne Bürgerbegehren, privaten Investoreninsolvenzen oder Brandschutzauflagen mehr oder weniger reibungslos über die Bühne ging. Auch wenn einige Wohnhäuser dafür eingeebnet werden mussten. Aber das störte Trajan bzw. Apollodor von Damaskus nicht.

Sakrales Rom

Lesedauer 2 MinutenDass sich in Rom der Nabel des Christentums befindet, dürfte keine neue Erkenntnis sein. Daher möchte ich auch nicht viele Worte über den Prunk und die Pracht verlieren, den jene Bauten ausstrahlen, sondern einfach Bilder sprechen lassen.

EUR

Lesedauer 2 MinutenIm Süden Roms herrscht eine strenge und kühle Atmosphäre. Denn dort ließ Benito Mussolini für die geplante Weltausstellung 1942 ein neues Stadtviertel errichten, welches dem neoklassizistischem Zeitgeist entsprach. Esposizione Universale di Roma (kurz EUR) orientiert sich an der klassischen römischen Stadtplanung und positioniert an neuralgischen Achsen monumentale Bauten.

Besonders beeindruckend ist das „Colosseo Quadrato“ am Rande des Viertels mit seiner überwältigenden Architektur und den überlebensgroßen Helden-Skulpturen. Und zum Abschluss noch ein wenig Partywissen: Die Anzahl der Rundbogenarkaden entspricht senkrecht dem Namen BENITO und waagerecht MUSSOLINI.

Menschen, die grad Selfies machen

Lesedauer 2 MinutenStarten wir unsere fotografische Rom-Reise mit einem Phänomen aus der Kategorie „Mythos Mensch 2.0“. Aktuellster Tourismus-Trend ist – wohl nicht nur in Rom – die sogenannte Selfie-Stange. Allerorten findet man Verkäufer, die einem dieses Ding feilbieten und der Markt scheint es herzugeben. Denn gefühlt jeder zweite Tourist war stolzer Besitzer einer solchen Stange. Und benutzte sie auch.

Die Straßen von Funchal

Lesedauer 2 MinutenEine Sache, die ich unter anderem auf Madeira gelernt habe: Es legen in der hochsommerlichen Jahreszeit Juli/August so gut wie keine Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Funchal an. Der positive Nebeneffekt ist, dass es dadurch keine geballten Touristenströme gibt und sich die Stadt somit ziemlich ursprünglich präsentiert. Zugunsten der Fotomotive.

Mercado dos Lavradores, Teil II: Auf dem Markt

Lesedauer 2 MinutenNachdem in Teil 1 der Fokus auf den Menschen in der Fischhalle lag, geht es nun auf den angrenzenden Markt. Zwischen exotischen Obst- und Gemüsesorten, Blumen oder Korbflechtereien tummeln sich wohltuenderweise recht wenige Touristen, so dass der Markt ein ziemlich authentisches Bild abgibt.

Im Obergeschoss bieten zahlreiche Obsthändler ihre Waren zum Probieren an. Unbedingt die Früchte der Philodendron kosten – optisch einem Maiskolben ähnelnd und nach einem Mix aus Ananas und Banane schmeckend.

Mercado dos Lavradores, Teil I: Die Fischhalle

Lesedauer 2 MinutenDer Mercado dos Lavradores (Bauernmarkt) in Funchal ist DER Treffpunkt der Einheimischen und Besucher. Er beherbergt neben zahlreichen Blumen-, Obst- und Gemüseständen – später dazu mehr – auch eine Fischhalle, bei dem die Händler ihre Ware anbieten wie z.B. den berühmten Peixe Espada Preta (Schwarzer Degenfisch), Thunfische, Oktopusse und Lapas (Muscheln). Geschäftiges Treiben mit kernigen Fischern, die vor den Augen des interessierten Publikums ihre Kunst zelebrieren.