Ein Besuch in der Heimat brachte mich vergangenes Wochenende in einen Teil Plauens, den ich vorher noch nie betreten habe; in einer 65.000-Einwohner-Stadt recht ungewöhnlich. Die Weberhäuser gehören zu den ältesten Gebäuden der Stadt und beherbergen heute Schauwerkstätten und Galerien. Zur Adventszeit wurde ein weihnachtlicher Markt eingerichtet, in dem Kunstgewerbe, Schnitzereien und die traditionelle vogtländische Handwerkskunst samt Lukullitäten angeboten wurde. Doch auch fernab aller Gelüste gab es interessantes vor die Linse.
Im Rahmen meiner Tätigkeit am IZT war ich eingeteilt zum Aufbau und Catering der Veranstaltung „Die Macht des Geldes und die Ohnmacht der Politik“ in der Berliner URANIA. Herausgekommen ist ein Engagement als Fotograf für das IZT, das übertragende Inforadio vom rbb sowie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Für alle Interessenten: Am kommenden Sonntag, den 25.9. überträgt das Inforadio die Debatte zweimal 50 Minuten lang ab 11:05 und 20:05 Uhr. Die Diskussionsteilnehmer waren:
Teil 2 der Reise durch die Gärten der Welt. Los gehts im Chinesischen Garten, oder auch Garten des wiedergewonnenen Mondes genannt. Er ist der größte chinesische Garten Europas und wurde von 20 chinesischen Landschaftsarchitekten und Gärtner innerhalb drei Jahren angelegt, bevor er im Jahr 2000 eröffnet wurde. Neben kleinen Hallen und Pavillons befinden sich rund um den zentralen karpfenbesäumten Teich ein Steinboot sowie ein Teehaus.
Die Gärten der Welt im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf beherbergen Gartenkunst aus aller Welt. Aus dem 1987 eröffneten Erholungspark Marzahn wurden im Jahr 2000 die Gärten der Welt angelegt, die thematisch die Flora anderer Länder darstellen.
Den Anfang macht der Garten der vier Ströme, der sich der Gartenkunst des Orients nähert. Durch den Saal der Empfänge mit seiner geschnitzten Holzvertäfelung kommt man in den eigentlichen Garten, der als Hof nach orientalischen Vorbildern geometrisch-vierteilig angelegt ist. Verzierte Fliesen säumen die Wege und um die zentralen Wasserspiele finden sich Gewächse nach orientalischem Vorbild.
An diversen Stellen im Internetz wurde es bereits hinterlassen: Ich habe kürzlich ein Wochenende im Heidepark Soltau und Serengeti Park verbracht. Nun, davon abgesehen, dass ich vor Antritt der Reise keinerlei Ambitionen auf Achterbahnfahrt und Co. hatte, wurde schließlich doch das ein oder andere Fahrgeschäft bestiegen und sich dem Adrenalinkick hingegeben. Nebenbei kamen natürlich auch ein paar Motive vor die Linse, die an dieser Stelle… ach, bla bla bla. Bitteschön.
P.S. In Kürze folgen dann auch die Bewohner des Serengeti Parks.
So, weiter gehts mit der Rundreise quer durch den Norden Italiens. Südtirol liegt hinter uns, einzig der Dom zu Brixen erinnert mit einem Foto an die vergangenen vier Tage. Wunderbares Kirchenbankgeschnitz, gepaart mit einem ohrenbetäubenden Orgelspiel komplimentiert uns aus der Basilika gen Florenz, wo uns die angebliche Wiege der Renaissance (und endlich ein wenig mehr Urbanität) erwartet.