Ist in den letzten Beiträgen eher der Schwerpunkt auf Architektur gelegt worden, ist nun die Natur an der Reihe. Hierzu boten sich wunderbar die fotografischen Ergebnisse der letzten Woche – ein paar Tage auf der Rügen – an, die ich dem geschätzten Publikum natürlich nicht vorenthalten will. Im ersten Teil soll zunächst die Schönheit der Ostseestrände abgebildet werden: Schlicht, elegant, schnörkellos.
Auch wenn ich zugegebenermaßen kein großer Freund von Aquarien und ihren Bewohnern bin, ging es letzte Woche ins Berliner Aquarium am Zoo; die optimale Herausforderung für die neue Kamera, ihr exzellentes High-ISO-Verhalten unter Beweis zu stellen. Und ich muss sagen: Ich bin beeindruckt – was aber sicher kein Wunder ist beim Vergleich 1000D vs. 5D Mark II.
Der Forggensee bei Füssen ist zu den üblichen Urlaubszeiten immer eine Reise wert; hat man vom hiesigen Festspielhaus einen wunderbaren Blick über den blauen See in Richtung Voralpen mit dem Tegelberg und dem Schloss Neuschwanstein. Ab Herbst ändert sich der Blick jedoch, wenn der Stausee abgelassen wird, um im Frühjahr das Schmelzwasser aus den Bergen aufzufangen. Ein surrealer Anblick, der eine tolle Landschaft zeichnet.
Teil 2 der Reise durch die Gärten der Welt. Los gehts im Chinesischen Garten, oder auch Garten des wiedergewonnenen Mondes genannt. Er ist der größte chinesische Garten Europas und wurde von 20 chinesischen Landschaftsarchitekten und Gärtner innerhalb drei Jahren angelegt, bevor er im Jahr 2000 eröffnet wurde. Neben kleinen Hallen und Pavillons befinden sich rund um den zentralen karpfenbesäumten Teich ein Steinboot sowie ein Teehaus.
Die Gärten der Welt im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf beherbergen Gartenkunst aus aller Welt. Aus dem 1987 eröffneten Erholungspark Marzahn wurden im Jahr 2000 die Gärten der Welt angelegt, die thematisch die Flora anderer Länder darstellen.
Den Anfang macht der Garten der vier Ströme, der sich der Gartenkunst des Orients nähert. Durch den Saal der Empfänge mit seiner geschnitzten Holzvertäfelung kommt man in den eigentlichen Garten, der als Hof nach orientalischen Vorbildern geometrisch-vierteilig angelegt ist. Verzierte Fliesen säumen die Wege und um die zentralen Wasserspiele finden sich Gewächse nach orientalischem Vorbild.
Endspurt. Letzte Station unserer Reise durch Italien ist der Jaufenpass, der die kürzeste Verbindung zwischen Meran und Sterzing – und damit auch in Richtung Heimat – ist . Der Pass ist 39 km lang und wenn man sich nun vorstellt, in einem Fiat Panda Richtung Gipfel zu juckeln, kann man in etwa die Stimmung des Motors erahnen. Jedoch entschädigte die atemberaubende Landschaft zumindest die Insassen und so wurde nach windstillen 28°C im Tal nun bei orkanartigen 10°C kurzerhand eine Fotopause eingelegt.
Allmählich biegen wir in die Zielgerade auf unserer Italienreise ein. Station ist diesmal der Gardasee, genauer gesagt die Städte Limone sul Garda sowie Sirmione. Beides sind klassische touristische Spots, haben sich jedoch den norditalienischen Charme behalten.
Nach dem Ausflug ins Urbane folgt nun der Ritt in die Natur. Es geht in die Dolomiten, zum wahrscheinlich schönsten Bergmassiv, den Rosengärten, an deren Fuße wohl auch schon Kaiserin Sissi lustwandelte. Wie dem auch sei, unzählige Serpentinen, Tunnel und Gefluche über AVIS später, lag er vor uns: Der Karersee mit dem Latemar im Hintergrund. Ein wunderbares Motiv, welches mit Sicherheit schon millionenfach abgelichtet wurde, aber so what? Dann eben noch mal.