Der Mercado dos Lavradores (Bauernmarkt) in Funchal ist DER Treffpunkt der Einheimischen und Besucher. Er beherbergt neben zahlreichen Blumen-, Obst- und Gemüseständen – später dazu mehr – auch eine Fischhalle, bei dem die Händler ihre Ware anbieten wie z.B. den berühmten Peixe Espada Preta (Schwarzer Degenfisch), Thunfische, Oktopusse und Lapas (Muscheln). Geschäftiges Treiben mit kernigen Fischern, die vor den Augen des interessierten Publikums ihre Kunst zelebrieren.
Der Pico Ruivo ist die höchste Erhebung Madeiras. Auf 1.862 Metern (das unten abgebildete Schild stammt aus dem Pleistozän, als der Berg noch einen Meter niedriger war) gibt die rote Spitze einen grandiosen Blick über die angrenzenden Gipfel und das madeirische Hochland – wenn man es erstmal über die Wolken geschafft hat. Denn am Anfang der Wanderung stand das Basislager in Achada do Teixeira komplett im Nebel, welcher sich dann mit zunehmender Höhe verflüchtigte.
Unweit des Flughafen Madeiras – auf einer Nebenstraße in Água de Pena – befindet sich ein Objekt, welches dort nicht unbedingt zu vermuten wäre: Der Rumpf einer Nord Noratlas, ein militärisches Transportflugzeug der Zeit des Kalten Krieges aus französischer Produktion, von dem weltweit lediglich 425 Stück gefertigt wurden.
Das Flugzeug wurde am 13. November 1975 von der Frente de Libertação do Arquipélago da Madeira – einer rechten paramilitärischen Terroristenorganisation, die sich für die Unabhängigkeit Madeiras vom Festland einsetzten – abgeschossen. Und liegt seither dort herum. Und selbstverständlich musste ich da rein.
Kürzlich wartete eine ganz besondere Aufgabe auf mich. Zwei Freundinnen wollten sich und ihre schwangeren Bäuche ablichten lassen – eine ambitionierte Herausforderung, bekommt man ja schließlich nicht alle Tage vor die Linse. Doch Modelle und Fotograf fanden sehr schnell zueinander und so sind am Ende ziemlich schöne Bilder entstanden, die den gewünscht „rauen“ Stil fernab der Mainstream-Belly-Bilder unterstreichen. Vielen Dank und alles Gute, Katja & Nancy!
„Havelwasser? Klingt wie Alsterwasser.“ — Ist es auch, nur anders. Havelwasser ist auf dem besten Weg, das neue In-Getränk auf Deutschlands Afterwork-Parties zu werden. Es setzt sich zusammen aus Weißwein und Birnensaft. Und schmeckt.
Zugegebenermaßen bin ich befangen, ist der Erfinder des Havelwassers doch ein guter Freund. Aber genau deswegen durfte ich auf der offiziellen Releaseparty zur Verkostung dabei sein und machte ein paar Fotos, die nun auch Teile des Markenbildes prägen.
Das Produkt gibt es derzeit noch nicht im Handel, man kann sich jedoch auf der Facebook-Seite als Tester bewerben.
Disclaimer: Ich bin mit dem „Erfinder“ des Getränks befreundet; der Beitrag erfolgte jedoch aus freien Stücken.
Mit 106 Metern ist die Rappbode-Talsperre die höchste seiner Art in Deutschland. Von der Krone hat man einen wunderbaren Blick auf den Rappbodestausee und die Harzer Gehölze. Notiz am Rande: Wer auf den Klang aufheulender Motoren abfährt, stellt sich in den angrenzenden Tunnel und wartet darauf, bis wieder einer aus der Moped-Gang hindurch fährt. Denn es scheint in der Natur der Biker zu liegen, auf überdachten Straßen alle Geräusche der Maschine entlocken zu wollen.
Wie sehen Skihänge eigentlich im Sommer aus, nachdem der Schnee geschmolzen und die Karawane weitergezogen ist? Diese Frage habe ich mir schon länger gestellt und diese sollte im Harz beantwortet werden. Kurz und knapp: Wenn man sich die Landschaften rund um den Wurmberg im Sommer betrachtet, stimmt einem das etwas nachdenklich, warum man jedes Jahr selbst bei so einem Zinnober dabei ist und indirekt mitfinanziert.
Für Harzbesucher nicht minder interessant als für Geologen ist die Teufelsmauer, die sich auf 20km durch den Harz zieht. In der Nähe von Thale ist diese Formation besonders eindrucksvoll – schiebt sich der Fels auf über 20 Meter aus dem Nichts hinauf. Weiterer Vorteil: Wenn man da oben ist, kann man sicher sein, sich in dem Moment nicht in Thale aufhalten zu müssen.
Der Hasselkopf ist der Rodelberg Braunlages. Und auch wenn mal kein Schnee liegt, lohnt sich der Weg hinauf, denn man hat von der Erhebung am südlichen Ortsausgang einen wunderbaren Blick über den Oberharz.
Noch ein wenig Trivia: 1964 kam es auf diesem Hügel bei einer Vorführung von Postraketen zu einer Explosion, bei dem drei Menschen ums Leben kamen.
Mitten im Selketal – fernab jeglicher Zivilisation – befindet sich das Landhaus „Selkemühle“ mit angeschlossenem Restaurant-, Hotel- und Ferienwohnungskomplex. Nachdem Versuche scheiterten, 2005 ein Land- und Reiterhotel zu etablieren, wurde das Objekt 2009 weiterverpachtet, aufgrund maroder Infrastruktur und baulicher Mängel jedoch 2013 wieder verlassen. Und so steht diese wunderschöne Anlage, welche einst sogar ein Tiergehege beherbergte, seit August 2013 leer und wird seinem Schicksal überlassen.