Mitten im Harzer Wald befindet ein tolles Objekt für Fans von Lost Places: Ein verlassenes FDGB-Erholungsheim.
Das Heim wurde 1952 gebaut und zwei Jahre später eingeweiht. Es bot 147 Gästen in 85 Zimmern Platz und wurde ganzjährig genutzt. Inmitten des Waldes nahe Gernrode wurde den Besuchern wohl allerhand geboten. Jedenfalls gab es neben den obligatorischen Klubräumen auch eine Bibliothek, großzügige Speiseräume, eine Bibliothek sowie Einrichtungen zur sportlichen Ertüchtigung. 1970 wurde das Objekt um ein Bettenhaus erweitert, womit die Kapazität auf etwa 300 Besucher aufgestockt wurde.
Nach der Wende wurde das Objekt nicht mehr genutzt und fristet nun ein einsames Dasein. Erstaunlicherweise ist es weder abgezäunt noch weitgehend durch Vandalismus zerstört. Wahrscheinlich dem glücklichen Umstand geschuldet, dass es von der Bundesstraße nicht einsehbar ist.
Zweiter Tag in Budapest: Höher, schneller und vor allem weiter. Denn am Ende des Tages standen gefühlte 30 km auf dem imaginären Schrittzähler. Zunächst ging es über das jüdische Viertel die Andrássy út – quasi der Champs Elysée Budapests entlang. Vorbei an der prächtigen Oper, Armani, Gucci und Co ignorierend hin zum Heldenplatz. Natürlich nicht abgelichtet, sondern die wesentlich spannenderen Hausfassaden und das Haus des Terrors sowie Vajdahunyad vára in einer tollen Lichtstimmung eingefangen.
Es bleibt weiterhin hügelig auf unserer Reise durch Budapest. Nachdem der Gellértberg erklommen wurde ging es weiter die Donau entlang in Richtung Burgviertel und Fischerbastei, wahrscheinlich DEM touristischen Highlight Budapests. Warum dem so ist, soll in den folgenden Bildern bewiesen werden.
Die letzten warmen Sonnenstrahlen nutzend ging es vergangenes Wochenende nach Budapest. In etwas über einer Stunde Flugzeit auch ziemlich schnell erreichbar, so dass einem entspannten Kurztrip nichts im Wege stand. Nachdem uns das nächtliche Budapest zur ersten schnellen Erkundung empfing, ging es am nächsten Tag nach einem kurzen Abstecher in die nahegelegene Markthalle zum erstbesten – weil geographisch am nähesten liegenden – Punkt: Dem Gellértberg. Der Ungar sagt wohl eher Gellért-hegy dazu.
Man mag von der Erweiterung der A100 halten, was man will. Jedenfalls zerstört sie vieles und erschafft gleichzeitig Neues und Spannendes.
Vergangenes Wochenende verschlug es mich in den Thüringer Wald, genauer gesagt nach Eisenach. Bei einem Besuch auf der Wartburg stach mir ein Foto ins Auge, welches mich minutenlang fesselte. Es zeigte die Hörselberge in hochkontrastigem schwarz-weiß trotz bester Wetterbedingungen. Leider habe ich den Namen des Fotografen vergessen, aber sein Motiv sollte Vorbild für die folgende kleine Bilderstrecke sein: Der Thüringer Wald in schwarz-weiß.