Ein Besuch in Plauen brachte mich in die abgeranzte industriell geprägte Gegend des Unteren Bahnhofs, in der sich unter anderem um die stillgelegte Fabrik Dienstleistungen rund um das Thema Autoreparatur ansiedelten. Die Fassaden sind ja bereits bekannt – nun soll der Blick dahinter geworfen werden.
Gestern hatte ich die Gelegenheit, dem Museum für Kommunikation einen Besuch abzustatten. Eine sehr interessante Ausstellung mit zahlreichen interaktiven Elementen, bei dem der Betrachter aktiv mitmachen kann – meiner Meinung nach noch viel zu wenig in Museen eingesetzt. Auf insgesamt drei Stockwerken wird man durch die Geschichte der Kommunikation geleitet, angefangen von der historischen Entwicklung des Post- und Fernmeldewesens. Parallel dazu gab es eine temporäre Ausstellung namens „Fashion Food„, bei der Lebensmittel auf der Haut arrangiert und anschließend abgelichtet wurden.
Der Drang, mal wieder zu fotografieren, trieb mich letzte Woche in die Siemensstadt. Studienbedingt war ich das letzte Mal vor acht Jahren dort und hatte es immer als klassische Arbeitersiedlung mit dem gewissen Charme im Hinterkopf. Als ich dann kürzlich einen Artikel und die dazugehörige Bilderstrecke im Tagesspiegel entdeckt habe, stand die Entscheidung fest: Du musst da noch mal hin und fotografieren.
Der Hof einer ehemaligen Wodkafabrik im Warschauer Stadtteil Praga. Heute beherbergt das Areal einige Galerien und Ausstellungen.