Posts in Category: Urban

EUR

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Im Süden Roms herrscht eine strenge und kühle Atmosphäre. Denn dort ließ Benito Mussolini für die geplante Weltausstellung 1942 ein neues Stadtviertel errichten, welches dem neoklassizistischem Zeitgeist entsprach. Esposizione Universale di Roma (kurz EUR) orientiert sich an der klassischen römischen Stadtplanung und positioniert an neuralgischen Achsen monumentale Bauten.

Besonders beeindruckend ist das „Colosseo Quadrato“ am Rande des Viertels mit seiner überwältigenden Architektur und den überlebensgroßen Helden-Skulpturen. Und zum Abschluss noch ein wenig Partywissen: Die Anzahl der Rundbogenarkaden entspricht senkrecht dem Namen BENITO und waagerecht MUSSOLINI.

Menschen, die grad Selfies machen

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Starten wir unsere fotografische Rom-Reise mit einem Phänomen aus der Kategorie „Mythos Mensch 2.0“. Aktuellster Tourismus-Trend ist – wohl nicht nur in Rom – die sogenannte Selfie-Stange. Allerorten findet man Verkäufer, die einem dieses Ding feilbieten und der Markt scheint es herzugeben. Denn gefühlt jeder zweite Tourist war stolzer Besitzer einer solchen Stange. Und benutzte sie auch.

Die Straßen von Funchal

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Eine Sache, die ich unter anderem auf Madeira gelernt habe: Es legen in der hochsommerlichen Jahreszeit Juli/August so gut wie keine Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Funchal an. Der positive Nebeneffekt ist, dass es dadurch keine geballten Touristenströme gibt und sich die Stadt somit ziemlich ursprünglich präsentiert. Zugunsten der Fotomotive.

Centro das Artes – Das Kunstmuseum in Calheta

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Ein ganz besonderes Schmankerl für Architekturliebhaber ist in Calheta zu finden. Auf einer senkrecht zum Meer abfallenden Klippe errichtet, ist das Kunstmuseum (Centro Das Artes) schon weithin sichtbar.

Als Architekt zeichnete sich der aus Funchal stammende Paulo David verantwortlich, der mit dem Komplex seine Heimatverbundenheit ausdrückt. Dabei kombiniert er zeitgenössische mit traditionellen Elementen: Dunkler Basaltstein spielt auf den vulkanischen Ursprung der Insel an, die klaren Formen an die natürlichen Lichtverhältnissen und die Vegetation der Insel. 2004 wurde das Zentrum eingeweiht und beherbergt diverse Ausstellungs- und Arbeitsräume, ein Auditorium für Konzerte, Filme und Theaterstücke, eine Bibliothek sowie ein Restaurant-Café.

2005 wurde Paulo David mit dem Centro das Artes für den Mies van der Rohe Award for European Architecture der EU nominiert (den Preis gewann schließlich Rem Kohlhaas mit der niederländischen Botschaft in Berlin).

Seilbahn Funchal–Monte

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Mitten durch Funchal zieht sich eine Seilbahn (Teleférico Funchal), deren Talstation sich in der Altstadt befindet und auf 3.200 Metern hinauf bis nach Monte – einem kleinen noblen Vorort – führt.

Von 1893 bis 1943 transportierte die Einwohner und Besucher zunächst eine dampfbetriebene Zahnradbahn, die Caminho de Ferro do Monte, ehe diese kriegsbedingt eingestellt wurde. Erst 1999 wurde mit dem Bau der jetzigen Seilbahn begonnen, die Eröffnung erfolgte ein Jahr später. Die Stützen mussten mitten in die städtischen Strukturen integriert werden, so dass die Gondeln auf dem Weg nach Monte dicht an bewohntem Gebiet vorbeifahren.

Mercado dos Lavradores, Teil II: Auf dem Markt

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Nachdem in Teil 1 der Fokus auf den Menschen in der Fischhalle lag, geht es nun auf den angrenzenden Markt. Zwischen exotischen Obst- und Gemüsesorten, Blumen oder Korbflechtereien tummeln sich wohltuenderweise recht wenige Touristen, so dass der Markt ein ziemlich authentisches Bild abgibt.

Im Obergeschoss bieten zahlreiche Obsthändler ihre Waren zum Probieren an. Unbedingt die Früchte der Philodendron kosten – optisch einem Maiskolben ähnelnd und nach einem Mix aus Ananas und Banane schmeckend.

Flughafen Madeira

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Architektonisches und vor allem ingeneurstechnisches Highlight ist der Airport Santa Catarina, der einzige Flughafen Madeiras. Er feiert 2014 sein 50jähriges Bestehen und bestand zur Eröffnung 1964 zunächst aus einer 1.600 Meter langen Start- und Landebahn. Bis zum Jahr 2000 wurde die Piste auf 2.777 Meter verlängert. Und jetzt kommt’s: Um die Verlängerung realisieren zu können wurden bis zu 120 Meter lange Betonpfeiler als Stützpfeiler in die Erde und den Meeresboden gerammt, um darauf dann die Betonpiste zu gießen. Äußerst eindrucksvoll – nicht nur für mich, sondern wohl auch für Menschen, die sich damit auskennen: Denn das Bauwerk erhielt 2004 den „Outstanding Structure Award“ der IABSE (International Association for Bridge and Structural Engineering).

Centro Cívico in Ponta do Pargo

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Der westlichste Punkt der Insel Madeira befindet sich in Ponta do Pargo. Der Ausblick des Miradouros allein ist schon eine Reise dahin wert — doch Architekturfans werden jedoch ein anderes Objekt in diesem kleinen Dorf wesentlich spannender finden: Das Centro Cívico.

Unterhalb der Kirche Sao Pedro gelegen wurde es für 8 Millionen Euro errichtet und am 12. September 2006 eingeweiht. Es beherbergt die Gemeindeverwaltung, ein kleines Gesundheitszentrum sowie weitere soziale Einrichtungen. Erstaunlich jedoch ist, dass Ponta do Pargo keine 1.000 Einwohner hat, das Zentrum jedoch ziemlich großzügig und raumgreifend den Ort prägt. Kann man mögen oder nicht – für mich als Architekturfan jedoch ziemlich faszinierend.

It’s a long way through Budapest

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Zweiter Tag in Budapest: Höher, schneller und vor allem weiter. Denn am Ende des Tages standen gefühlte 30 km auf dem imaginären Schrittzähler. Zunächst ging es über das jüdische Viertel die Andrássy út – quasi der Champs Elysée Budapests entlang. Vorbei an der prächtigen Oper, Armani, Gucci und Co ignorierend hin zum Heldenplatz. Natürlich nicht abgelichtet, sondern die wesentlich spannenderen Hausfassaden und das Haus des Terrors sowie Vajdahunyad vára in einer tollen Lichtstimmung eingefangen.

Burgviertel und Fischerbastei — Budapest

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Es bleibt weiterhin hügelig auf unserer Reise durch Budapest. Nachdem der Gellértberg erklommen wurde ging es weiter die Donau entlang in Richtung Burgviertel und Fischerbastei, wahrscheinlich DEM touristischen Highlight Budapests. Warum dem so ist, soll in den folgenden Bildern bewiesen werden.