Ende Januar verbrachte ich ein langes Wochenende in London. In den kommenden Tagen werden daher einige Schnappschüsse auf diesem Blog gezeigt – los geht’s mit einem kleinen Abstecher in den Stadtteil Notting Hill mit seinen schmucken Stadtvillen und dem berühmten Portobello Road Market.
Trotz der tollen Wohnung haben wir auch ab und zu das Haus verlassen und den nahe gelegenen Hafen besucht. Die dort liegende Gorch Fock hatte „Tag der offenen Tür“ und so haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, der alten Jolle einen Besuch abzustatten.
Um dem alljährlichen Berliner Silvesterwahnsinn zu entgehen, wurde kurzerhand an die Küste – genauer gesagt ins beschauliche Stralsund – geflüchtet. Denn eine kurze Recherche über meine mittlerweile liebste Appartmentsuchwebseite Airbnb brachte eine überaus schnuckelige Wohnung zutage, welche bedenkenlos auch als Museum durchgegangen wäre. Mit viel Liebe zum Detail hat Hausherrin Juliane, die uns äußerst herzlich und zuvorkommend aufnahm, ihr 100 qm-Reich in einem alten Getreidespeicher her- und eingerichtet.
Zu guter Letzt soll es noch ein paar Impressionen von Rügen geben, die sich in die vorherigen Artikel nicht kategorisieren ließen.
Karl Persson ist ein schwedischer Künstler, der einst nach Sydney übersiedelte, um in seinem 30sten Lebensjahr den obligatorischen Sinneswandel zu erleben. Daraufhin verkaufte er all sein Habe und ging nach Berlin, wo er ein neues Leben anfing.
Nun eröffnete er in der Artelier Galerie Zurag im Graefekiez seine neueste Ausstellung, in der er seine grandiosen Werke präsentiert. Seine Werke erinnern in seinen endzeitlichen Motiven stark an den Schweizer Maler HR Giger, stellt er den Lebenszyklus auf abstrakte „gigereske“ Weise dar.
Wem es möglich ist, in den nächsten drei Tagen nach Berlin zu kommen, sei diese Ausstellung wärmstens an Herz gelegt. Kunstliebhaber können überdies für einen unverschämt schmalen Taler seine grandiosen Werke käuflich erwerben – eine gute Investition für die eigene Wand.